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Wie du mit negativen Gefühlen umgehen solltest

Angst, Scham, Neid, Eifersucht, Trauer, Wut – wer kennt diese negativen Gefühle nicht?

Wir brauchen uns weder zu schämen noch dafür verurteilen, dass diese Gefühle Teil unseres Lebens sind.

In diesem Artikel möchte ich dir zum einen erklären, wie negative Gefühle überhaupt entstehen und was du präventiv tun kannst, um allgemein weniger davon zu empfinden.

Auf der anderen Seite möchte ich dir aber auch aufzeigen, welche Botschaften sich hinter negativen Gefühlen verbergen können.

Wie enstehen negative Gefühle überhaupt?

Oft fühlt es sich so an, als wären wir unseren Gefühlen ausgeliefert und hätten gar keinen Einfluss auf sie.

Deshalb möchte ich dir einmal erklären, wie Gefühle überhaupt erst entstehen.

Unsere Gefühle entstehen durch unsere Gedanken. 

Haben wir einen negativen Gedanken, entsteht in unserem Körper eine andere chemische Reaktion, als wenn wir positive Gedanken haben. 

positive negative Gedanken

Denken wir einen negativen Gedanken, schütten wir beispielsweise vermehrt Cortisol aus. Cortisol ist unser Stresshormon und seine Ausschüttung bewirkt in uns ein negatives Gefühl.

Dieses negative Gefühl bewirkt, dass wir noch weitere schlechte Gedanken denken, die dann zu einer noch größeren Ausschüttung von Cortisol führen.

So entsteht ein Teufelskreis.

Andersherum funktioniert das ganz ähnlich. Haben wir positive Gedanken, schütten wir Glückshormone wie Dopamin oder Endorphine aus, die in uns Glücksgefühle entstehen lassen. Das positive Gefühl in unserem Körper bewirkt dann, dass wir weitere positive Gedanken denken.

So entsteht ein Engelskreis.

Kreislauf Gefühle
Was können wir tun, um negativen Gefühlen entgegenzuwirken?

Der erste Schritt, um weniger negative Gefühle zu empfinden, ist ein Bewusstsein für die eigenen Gedanken und deren Einfluss auf das Gefühlsleben zu entwickeln.

Mache dir zur Gewohnheit, immer wieder zu hinterfragen, welcher Gedanke das negative Gefühl in dir ausgelöst hat.

Ein typisches Beispiel:

Marie beobachtet ihren Freund Mark, wie er mit einem Schmunzeln im Gesicht eine Nachricht tippt. In ihrem Kopf entstehen Gedanken darüber, wie er gerade einer anderen Frau schreibt. Das Resultat ist das negative Gefühl: Eifersucht.

negative Gefühl Eifersucht

Auf diese Art und Weise können wir jedes Gefühl auf einen auslösenden Gedanken zurückführen.

Die Qualität unserer Gefühle ist identisch mit der Qualität unseres Lebens.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, präventiv über die Gedanken an der Entstehung negativer Gefühle zu arbeiten.

Eine weitere Methode, um negative Gefühle zu vermeiden, ist, eine Achtsamkeit dafür zu entwickeln, worauf du deinen Fokus richtest.

Deine Energie fließt immer dahin, worauf du deinen Fokus richtest.

Dein Fokus

Richtest du deinen Fokus immer auf das, was alles schlecht läuft, was nicht perfekt ist, was du nicht kannst? Also auf den Mangel in deinem Leben?

Oder richtest du den Fokus auf die Fülle in deinem Leben? Auf das, was bereits da ist? Auf das, was du jeden Tag leistest? Auf das, wofür du jeden Tag dankbar sein kannst?

Glück ist nicht etwas, das uns passiert oder das von außen in unser Leben kommt, Glück ist eine Veränderung des eigenen Bewusstseins. 

Weg vom Mangel hin zu Fülle.

Ein sehr effektives Werkzeug, um daran zu arbeiten, ist das tägliche Führen eines Dankbarkeitstagebuchs.

Auch mein kostenfreier Mini-Online-Kurs „Daily Shine“ kann dir helfen, an einem positiven Mindset zu arbeiten.

Hier kannst du dich kostenfrei anmelden: 

Was möchten mir meine negativen Gefühle sagen?

Egal wie fleißig du an einem positiven Mindset arbeitest, wird es sich trotzdem nicht vermeiden lassen, ab und zu negative Gefühle zu erleben.

Das ist auch nicht schlimm, denn kein Gefühl ist umsonst.

Manchmal sind es nämlich auch die äußeren Umstände, die uns unglücklich machen bzw. die Tatsache, dass wir nichts an den äußeren Umständen aktiv ändern.

Auch hier spielen unsere Gedanken dazu die größte Rolle.

„Ich kann mich nicht aus einer Beziehung trennen, die mich unglücklich macht, weil….“

„Ich kann den Job, der mich unglücklich macht, nicht kündigen, weil….“

In meinen Coachings nenne ich "negative" Gefühle immer Handlungsbedarfssignale.

Also ein negatives Gefühl ist ein Signal dafür, dass es einer Handlung bedarf.

negative Gefühle sind ok
Anstatt unsere "negativen" Gefühle zu verteufeln, sollten wir viel lieber aus ihnen lernen. Du kannst dir deine Gefühle wie eine Art Coach oder Mentor vorstellen, der dir hilft, dich in die richtige Richtung zu lenken.
Wenn Gefühle sprechen könnten

Die folgenden Beispiele sollen dich dazu inspirieren, auf welche Art und Weise du über deine Gefühle nachdenken kannst. Es sind nur Beispiele, die Botschaften hinter Gefühlen sind sehr individuell.

Angst

Könnte dir sagen, dass du dich besser vorbereiten solltest, dass es Zeit ist, mutig zu sein oder dass du dich stärken musst.

Neid

Könnte dir sagen, dass du mit einem bestimmten Lebensbereich noch unzufrieden bist und aktiv etwas verändern solltest. Zu diesem Thema gibt es übrigens eine ganze Podcastfolge, die ich dir unbedingt empfehlen möchte, wenn Neid gerade ein großes Thema für dich ist:

Hier geht´s zu Folge 

Unruhe

Könnte dir sagen, dass es Zeit ist, eine Entscheidung zu fällen.

Unzufriedenheit

Könnte dir sagen, dass du gerade nicht deinen Herzensweg gehst und dass du das ändern solltest, egal wie viel Mut oder Arbeit es bedeutet.

Machtlosigkeit und Ohnmacht

Könnte dir sagen, dass es Zeit ist, die Verantwortung wieder zu übernehmen, dass du deinem Schicksal nicht ausgeliefert bist, sondern einfach nur das Steuer wieder in die Hand nehmen musst.

Unsicherheit

Könnte dir sagen, dass du mehr an dich und deine Fähigkeiten glauben solltest, dass du an deinem Selbstbewusstsein und an deiner Selbstliebe arbeiten solltest. Oder aber auch, dass du einfach noch etwas Übung brauchst und dir diese Zeit schenken solltest, ohne zu streng mit dir zu sein.

Antriebslosigkeit

Könnte dir sagen, dass das, was du tust, nicht das Richtige für dich ist und dass du nach etwas suchen solltest, das dich erfüllt und glücklich macht. Könnte aber auch bedeuten, dass du zu viel gemacht hast und einfach eine Pause brauchst.

Enttäuschung

Könnte dir sagen, dass du getäuscht wurdest und damit jetzt Schluss ist. Könnte dir aber auch sagen, dass du deine Erwartungen überdenken solltest und die Art und Weise, wie du diese nach außen kommunizierst.

Sensibilität

Könnte dir sagen, dass du die Dinge weniger persönlich nehmen solltest oder dass du die Dinge weniger nah an dich rankommen lassen solltest.

Wut

Könnte bedeuten, dass jemand deine Grenzen überschritten hat oder dass du deine Grenzen klarer kommunizieren musst.

Einsamkeit

Könnte dir sagen, dass du mit schlechten Erfahrungen in deiner Vergangenheit abschließen und dich Menschen wieder öffnen solltest.

Coaching Übung alternative Strategien
Coaching-Übung – Negative Gefühle verstehen

Nehme dir ein Blatt Papier und einen Stift und notiere dir die 3 häufigsten negativen Gefühle, die du innerhalb einer Woche erlebst.

  • Sobald du diese Gefühle notiert hast, brainstorme intensiv, was sie dir vermitteln möchten. 
  • Welche Botschaft verbirgt sich hinter diesen negativen Gefühlen? 
  • Was solltest du verändern?

Zu dem Thema Umgang mit negativen Gefühlen gibt es drei Podcast-Folgen, die ich dir unbedingt empfehlen möchte, um das Thema noch weiter zu vertiefen.




Podcast-Empfehlung zum Thema negative Gefühle überwinden:

Selbsttest Berufung

Auch in meinen Coaching-Programmen unterstütze ich Menschen dabei, ersehnte Veränderungen auf einem liebevollen Weg, ohne Selbsthass und unnötigen Druck zu erreichen.

Ich habe zwei Online Programm entwickelt, die ich persönlich begleite.

Lifestyle schlank
ist ein 10 wochen Coaching-Programm, das den Kern des Übergewichts angeht, anstatt mit Diäten immer nur das Symptom zu bekämpfen. Meine Vision ist es Menschen zu helfen ein liebevolleres Verhältnis zu ihrem Körper, zu ihrem Essverhalten und vor allem zu sich selbst aufzubauen   Mehr erfahren...


Das I-Land  
ist Urlaub für deine Seele und Erholung für deinen Geist. Das I-Land ist ein einjähriges Coaching-Programm, das du dir wie ein mentales Fitnessstudio für deine persönliche Weiterentwicklung vorstellen kannst.  Jeden Monat bearbeiten wir gemeinsam ein neues Thema. Themen sind zum Beispiel: Kindheilung, Selbstvertrauen, Liebe und Beziehung, Karriere und Job, Visionsfindung, Selbstliebe und vieles mehr... Mehr erfahren


Wer ich bin?
Julia Sahm

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Life Coach, Buchautorin, Podcasterin und professionelle Sportlerin.

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