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Warum Abnehmen allein nicht glücklich macht

Viele meiner Klienten verschieben ihr Glück immer wieder in die Zukunft.

Wenn ich endlich schlank bin, dann...

In Wahrheit sind viele Menschen, selbst nach einer großen Abnahme, nicht glücklich.

Warum das so ist und was du tun kannst, um dein Glück nicht länger von deinem Gewicht abhängig zu machen, erfährst du in diesem Artikel.

Nicht die Abnahme macht dich glücklich, sondern deine Gefühle!

Es ist oft ein Trugschluss, zu denken, wenn ich XY Kilo wiege, dann bin ich endlich glücklich. 

Oder wenn ich eine gerade Nase habe, dann fängt das Leben endlich an.

Denn eigentlich wollen wir immer nur ein Gefühl erreichen. Und dieses Gefühl kommt nur aus uns selbst. Das ist nichts, was wir von außen erfahren können.

Es gibt Menschen, die haben von außen betrachtet alles: Erfolg, Geld, eine tolle Figur, sie sind gesund und haben Kinder. Trotzdem sind sie todunglücklich.

Warum?

Weil sich das Gefühl von Zufriedenheit und Glücklichsein innerlich nicht einstellt. 

Das Glücklichsein hängt nämlich gar nicht so sehr von Äußerlichkeiten ab, wie wir meinen.

Wieso viele Menschen trotz Abnahme unglücklich sind

Ob wir Glück empfinden können, hat ganz viel mit unseren Glaubenssätzen zu tun. 

Glaubenssätze sind Grundüberzeugungen, die wir von uns selbst haben und die durch Erfahrungen, Kommentare und eigene Schlussfolgerungen entstanden sind.

Wenn wir zum Beispiel aufwachsen mit dem Gedanken, ich bin nicht gut genug, dann fühlen wir uns auch unser ganzes Leben lang nicht gut genug. Egal, wie schlank wir sind.

Und weil wir unsere eigene Überzeugung immer bestätigen wollen, vergleichen wir uns auch nur mit Menschen, die vermeintlich besser, schöner, dünner oder erfolgreicher sind. 

Das ist, als würde man einem Esel eine Möhre vor die Nase binden, die er aber nie erreichen kann.

Wenn wir nicht die innere Zufriedenheit herstellen, indem wir an unseren Glaubenssätze arbeiten, dann wird sich wahrscheinlich auch nichts ändern, wenn wir zehn Kilo abnehmen oder eine Schönheitsoperation machen.

Meistens entstehen Glaubenssätze schon in der Kindheit durch Erfahrungen und Schlussfolgerungen.

Dazu fällt mir immer diese Aussage/Weisheit ein:

"Nichts hat eine Bedeutung, außer die Bedeutung, die wir den Dingen geben."

Zum Beispiel ist da ein Kind und die Eltern sagen zu ihm: "Aus dir wird eh nie was." 

Als Kind sind wir noch sehr feinfühlig und können das nicht hinterfragen, vor allem wenn es eine Autoritätsperson sagt.

Das Kind glaubt dann, dass das Gesagte die Wahrheit ist.

Es muss aber auch nicht immer etwas Gesagtes sein: Wenn jemand im Sportunterricht als letztes in eine Mannschaft gewählt wird, kann es sein, dass das Kind die Situation so bewertet, dass es nicht sportlich genug ist oder niemand es mag.

Solche Erlebnisse hat jeder. Daraus entstehen dann eigene Überzeugungen von uns als Person, die wir im Alter meist nicht mehr hinterfragen.

Dadurch machen wir auch keine Erfahrungen, die uns das Gegenteil beweisen würden.

Wunden aus der Kindheit blockieren das Glück nach der Abnahme

Wenn ein Mädchen von einem Mitschüler beispielsweise gesagt bekommt: “Du bist zu dick”, kann es sein, dass das Mädchen diese Überzeugung das ganze Leben mit sich herum trägt. 

Wenn man davon überzeugt ist, fokussiert man sich oftmals auch ausschließlich auf diese Dinge.

Wenn dann in der Stadt ein junger Mann rüber schaut, denkt sie, er hat wegen ihres dicken Bauches geschaut. Tatsächlich hat er gedacht, was für eine nette Frau.

In ihr bleibt aber das schlechte Gefühl.

Wir wissen ja nie, was andere Menschen wirklich denken, sondern interpretieren immer nur.

Und diese Interpretation ist entsprechend der eigenen Überzeugung. So kommen auch Komplimente von anderen bei uns nicht an, wenn wir nicht selbst daran glauben.

Eine innere Leere kann nicht von außen gefüllt werden.

Warum Vergleichen Gift für unser Glück ist

Instagram & Co. sind gerade für junge Menschen toxisch. 

Der Vergleich mit Anderen und Idealen, die es in der Realität gar nicht gibt, sondern eigentlich nur bearbeitete Fotos sind, bestärkt Selbstzweifel.

Mittlerweile gibt es ja zum Glück auch wieder einen Trend hin zu mehr Realität.

Trotzdem sollte jeder achtsam sein und schauen, was er konsumiert, wem er folgt und was ihm einfach kein gutes Gefühl gibt.

Auch Eltern sollten hier Aufklärungsarbeit leisten.

Wie du unabhängig von einer Abnahme an deinem Glück arbeiten kannst

Der erste Schritt hin zu Veränderung ist, zu analysieren, wie man sich selbst wahrnimmt. Also welche Identität man sich gegeben hat. 

Das funktioniert ganz gut, wenn man für sich den Satz „Ich bin“ vervollständigt: Ich bin nicht schön genug, dick, unsportlich, eine Couch-Potato. 

Dann muss man begreifen, dass das nur unsere eigenen Gedanken sind.

Denn es ist immer so: Man hat einen Gedanken, der beeinflusst unsere Gefühle. Und unsere Gefühle beeinflussen unser Verhalten. Und unser Verhalten beeinflusst dann wieder unsere Gedanken. Das ist ein Kreislauf, deswegen ist der erste Schritt immer, bei den Gedanken anzufangen.

Das Muster kann unterbrochen werden, indem man sich immer wieder bewusst macht, dass das was man über sich selbst denkt, nicht die Realität ist, sondern lediglich Gedanken sind.

Wenn jemand, der von sich selbst denkt, unsportlich zu sein, anfangen würde trotzdem Sport zu machen, macht er damit dann die erste Erfahrung: "Ah, so unsportlich bin ich ja gar nicht."

Das motiviert, denn man hat plötzlich das Gefühl, dass man etwas verändern kann und das Steuer selbst in der Hand hat.

Durch diese Motivation mache ich dann öfter Sport und stellte fest, dass ich nicht unsportlich bin und kann so diesen alten Glaubenssatz auflösen.

Wenn jemand beispielsweise sagt, ich bin unsportlich, muss er sich darüber bewusst werden, dass er nur denkt, er sei unsportlich.

Denn durch den Gedanken fühlt er sich auch nicht motiviert, Sport zu machen. Weil er sich nicht dazu motiviert fühlt, macht er natürlich auch keinen Sport.

Er wird so auch nicht die Erfahrung machen, dass er sportlich sein kann. Dadurch wird wiederum die Überzeugung gestärkt, er sei unsportlich.

Fazit: Schönheit kommt von innen!

Jeder hat innere Überzeugungen, die unbewusst das eigene Glücksempfinden sabotieren.

Egal, was wir im Außen verändern, wenn wir nicht bereit sind, an unserem Mindset zu arbeiten, wird sich das gewünschte Gefühl nicht einstellen.

Das heißt nicht, dass man nicht trotzdem der Gesundheit zuliebe abnehmen sollte, wenn man übergewichtig ist. Es heißt nur, dass man die innere Arbeit nicht vernachlässigen darf, wenn man langfristig glücklich sein möchte.

Wenn du spürst, dass du in diesem Prozess Unterstützung benötigst, melde dich gerne jederzeit bei mir.

Wer ich bin?

Ich bin Julia Heilpraktikerin für Psychotherapie, Life Coach, Buchautorin, Podcasterin und professionelle Sportlerin.

Emotionales Essen Buch

Ich habe mich mit meinem Unternehmen Shinecoaching auf Gewichtsprobleme spezialisiert.

Unter dem Namen Lifestyle Schlank biete ich ein 10-wöchiges Online-Programm an, in dem ich dich in 10 Schritten ohne Sport und ohne Diät und dafür mit viel Selbstliebe auf deinem Weg zum Wunschgewicht ganz nah begleite.

Anstelle von Sport und Ernährungstipps setze ich jedoch an der Ursache des Übergewichts an und suche die Lösung dort, wo auch das Problem entstanden ist – im Kopf.

Das Gewichtsziel wird nicht künstlich durch einen straffen Diätplan erreicht, sondern durch inneres authentisches Gesundwerden.

Das Programm nutzt die Macht der Psychologie, um neue Gewohnheiten zu entwickeln, alte Überzeugungen abzulegen und dir zu einem natürlichen schlanken Lifestyle zu verhelfen.

Du erfährst die psychologischen Hintergründe, warum Diäten nicht funktionieren, was es mit emotionalem Essen auf sich hat und vor allem wie es dauerhaft aufgelöst werden kann.

Hier kannst du dich gerne näher über das Programm und den nächsten Start informieren.

Bei Fragen kannst du mich gerne jederzeit kontaktieren.

It's your time to shine

Deine Julia

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