277 Wie Nina es trotz PCO-Syndrom und Insulinresistenz schaffte, 60 kg abzunehmen – Interview mit @ohgottdiese_nina

Lerne anhand eines echten Erfahrungsberichts, wie du trotz PCO-Syndrom und Insulinresistenz abnehmen kannst.

In der heutigen Podcastfolge unterhalte ich mich mit @ohgottdiese_nina darüber, wie sie trotz eines PCO-Syndroms und einer Insulinresistenz 60 kg abgenommen hat. Besonders gehen wir darauf ein, wie Nina den ständigen Kampf gegen sich selbst und ihren Körper überwunden und es geschafft hat, sich endlich so zu akzeptieren, wie sie ist.

Nina teilt die Schritte, die auf ihrem Weg zu mehr Selbstliebe für sie essenziell waren, und ich bin mir sicher, dass du sehr viel aus Ninas Erfahrungen für dich mitnehmen kannst.

Außerdem erfährst du, was das PCO-Syndrom ist, wie es entsteht, wie sich eine Insulinresistenz negativ auf dein Gewicht auswirken kann und natürlich auch, wie du es dennoch schaffen kannst abzunehmen.

Was ist das PCO-Syndrom?

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine hormonelle Störung bei Frauen im gebärfähigen Alter. Es ist durch mehrere kleine Zysten an den Eierstöcken gekennzeichnet, die durch das Ungleichgewicht der Hormone entstehen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Zysten an den Eierstöcken: Viele kleine, flüssigkeitsgefüllte Zysten bilden sich an den Rändern der Eierstöcke, sichtbar im Ultraschall.
  • Haarausfall und übermäßiger Haarwuchs: Erhöhte Spiegel männlicher Hormone (Androgene) führen zu Hirsutismus (übermäßiger Haarwuchs im Gesicht und Körper) und Haarausfall am Kopf.
  • Stimmungsschwankungen: Frauen mit PCOS erleben häufig Stimmungsschwankungen, Depressionen und Angstzustände, wahrscheinlich aufgrund hormoneller Ungleichgewichte.
  • Hautprobleme: Akne und fettige Haut sind häufig, verursacht durch erhöhte Androgenspiegel.

PCOS kann auch zu unregelmäßigen oder ausbleibenden Menstruationszyklen, Gewichtszunahme, Insulinresistenz und Fruchtbarkeitsproblemen führen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung, einschließlich Lebensstiländerungen und medikamentöser Therapie, können helfen, die Symptome zu kontrollieren und langfristige Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Was ist eine Insulinresistenz

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eng mit Insulinresistenz verbunden. Insulinresistenz bedeutet, dass die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin reagieren, ein Hormon, das für die Regulierung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist. Um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, produziert der Körper mehr Insulin. Dies kann zu erhöhten Blutzuckerwerten führen und das Risiko für Prädiabetes und Typ-2-Diabetes erhöhen. Insulinresistenz ist häufig mit Übergewicht, insbesondere Bauchfett, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung verbunden. 

Wie wirkt sich eine Insulinresistenz auf das Gewicht aus?

Insulinresistenz kann aus folgenden gründen Übergewicht begünstigen:

  • Fettansammlung: Hohe Insulinspiegel fördern die Speicherung von Fett, insbesondere im Bauchbereich. Insulin hemmt den Abbau von Fettzellen und begünstigt die Fettspeicherung.
  • Hunger und Appetit: Insulin beeinflusst das Gehirn und kann das Hungergefühl steigern, was zu einer höheren Kalorienaufnahme und Gewichtszunahme führt.
  • Blutzuckerschwankungen: Schwankungen des Blutzuckerspiegels können Heißhungerattacken verursachen, insbesondere auf kohlenhydratreiche und zuckerhaltige Lebensmittel.
  • Teufelskreis: Übergewicht, besonders im Bauchbereich, verstärkt die Insulinresistenz. Dies führt zu höheren Insulinspiegeln und weiterer Gewichtszunahme, wodurch ein Teufelskreis entsteht.

Diese Mechanismen zeigen, wie Insulinresistenz nicht nur das Gewicht beeinflussen kann, sondern auch zu einem sich selbst verstärkenden Zyklus führen kann, der schwer zu durchbrechen ist. Umso wichtiger ist eine gesunde Lebensweise,  die die Insulinempfindlichkeit verbessert.

Wie du trotz PCO-Syndrom und Insulinresistenz abnehmen kannst

Ninas Geschichte zeigt, dass es möglich ist, trotz dieser Erkrankungen Gewicht zu verlieren. Sie begann eigenständig, ihre Ernährung zu optimieren und herauszufinden, welche Art von Ernährung den geringsten Einfluss auf ihren Blutzuckerspiegel hat. Dies kann individuell unterschiedlich sein. Im Allgemeinen sind bei PCO-Syndrom und Insulinresistenz folgende Punkte wichtig:

  • Ausgewogene Ernährung: Wähle Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index, wie Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Nüsse.
  • Ballaststoffe: Ballaststoffreiche Lebensmittel helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, z.B. Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.
  • Vermeidung von Zucker: Stark zuckerhaltige und stark verarbeitete Lebensmittel sollten gemieden werden, um schnelle Blutzuckerspitzen zu vermeiden.
  • Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Insulinsensitivität und unterstützt den Gewichtsverlust.

Eine individuell angepasste Ernährung und ein gesunder Lebensstil können helfen, trotz PCO-Syndrom und Insulinresistenz erfolgreich abzunehmen.

Wie du lernst, dich und deinen Körper anzunehmen

Viel wichtiger als eine gesunde Ernährung war auf Ninas Abnehmreise jedoch der Aufbau einer gesunden Beziehung zu sich selbst. Jahrelang hasste sie ihren Körper, verglich sich mit anderen und strebte danach, ein „normaler“, nicht stigmatisierter Teil der Gesellschaft zu sein. Dafür hungerte sie sich sogar so weit herunter, dass ihre Gallenblase platzte und sie notoperiert werden musste.

Dieser Tiefpunkt in ihrem Leben ließ sie erkennen, dass sie ändern musste, wie sie über sich selbst dachte und wie sie sich behandelte. Hier sind Ninas besten Tipps für mehr Selbstakzeptanz und Selbstliebe:

  1. Reflektiere deine Hindernisse: Frage dich, wer oder was dich daran hindert, dich um dich selbst zu kümmern. Identifiziere negative Einflüsse oder Gewohnheiten, die dich von einer gesunden Selbstfürsorge abhalten könnten.
  2. Umfeld bewusst gestalten: Identifiziere Personen in deinem näheren Umfeld, die dein Gefühl, nicht gut genug zu sein, verstärken könnten. Umgebe dich bewusst mit Menschen, die dich unterstützen und ermutigen. Ziehe dich wenn nötig aus toxischen Beziehungen zurück.
  3. Finde deine Quelle des Glücks: Frage dich, was dich wirklich glücklich macht, und entscheide dich bewusst, diese Aktivitäten und Interessen zu verfolgen. Das Einbeziehen von Dingen, die Freude bereiten, stärkt das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit.
  4. Setze dir Ziele und arbeite dafür: Überlege dir, was du wirklich im Leben erreichen möchtest, und erlaube dir, aktiv darauf hinzuarbeiten. Das Erreichen von Zielen kann ein Gefühl von Erfüllung und Selbstvertrauen fördern.

Diese strukturierten Tipps von Nina sollen dir helfen, eine positive Selbstwahrnehmung aufzubauen und die Selbstliebe zu stärken. Indem du dich auf deine Bedürfnisse konzentrierst und positive Veränderungen in deinem Umfeld vornimmst, kannst du eine gesündere und glücklichere Lebensweise erreichen.

Fazit: Alles ist möglich, sobald wir uns selbst die Erlaubnis dazu geben

Ninas Geschichte zeigt, dass, wenn wir wirklich wollen und vor allem es uns selbst wert sind, die richtigen Schritte einzuleiten, wir alles im Leben erreichen können. Dazu ist es wichtig, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, an den tieferliegenden Ursachen für unsere Probleme zu arbeiten, unsere destruktiven Gewohnheiten und Beziehungen abzulegen und uns zu erlauben, glücklich, gesund und zufrieden zu sein.

Wie ich dir helfen kann abzunehmen und deine Selbstliebe zu stärken

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