Wie du ganz leicht die Motivation zum Abnehmen findest

Was wir tun müssen, um abzunehmen, wissen wir wahrscheinlich alle, oder?

Weniger essen und mehr Bewegung.

Warum tun wir das dann nicht einfach?

Weil uns die Motivation fehlt?

Ja genau!

Aber warum fehlt uns die Motivation? Und was können wir tun um motivierter zu werden?

In diesem Artikel gebe ich dir 3 Tipps an die Hand, wie du motivierter wirst abzunehmen.t 

1. Formuliere ein Ziel, das auch dein Unterbewusstsein versteht

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger.“
Lucius Annaeus Seneca

Ein Ziel ist dazu da deinem Leben und deinen Taten eine Richtung zu geben. Stelle dir vor du möchtest am Bahnhof eine Fahrkarte lösen. Der Mann am Schalter fragt dich wohin es gehen soll und du antwortest: "Ich weiss es nicht!" Der Mann wird dich wahrscheinlich verdutzt anschauen und sagen: "Ohne klare Angabe kann ich Ihnen keine Fahrkarte verkaufen".

Nehme diese Geschichte als Metapher für dich und dein Unterbewusstsein. Dabei ist dein Unterbewusstsein der Bahnangestellte, der dir nicht helfen kann, ohne dass du ihm sagst, wo es hin gehen soll.

Ein Ziel funktioniert wie eine Art Filter, der deine Aufmerksamkeit in die richtige Richtung lenkt.

Dieses Phänomen lässt sich durch das retikularen Aktivierungssystem (RAS) in unserem Gehirn erklären. Wir nehmen pro Sekunde über zwei Milliarden Sinneseindrücke wahr. Mit dieser Menge an Informationen wäre unser Gehirn total überfordert. Deshalb werden die Informationen gefiltert.

Genau das ist der Job des retikulären Aktivierungssystem. Es filtert unwichtige Informationen, von denen, die für uns momentan von Bedeutung sind. Ein klar definiertes Ziel bewirkt nun, dass das RAS versteht, dass uns die Erreichung dieses Zieles wichtig ist.

Sobald du deinem Unterbewusstsein ein klares Ziel vorgibst, programmierst du das RAS darauf, automatisch alle Möglichkeiten wahrzunehmen, die dich deinem Ziel näherbringen werden.

Natürlich waren diese Chancen und Möglichkeiten auch schon zuvor da, du hast sie nur nicht wahrgenommen.

Vielleicht kennst du das Phänomen, dass wenn du dich für eine bestimmte Sache interessierst, wie beispielsweise ein neues Auto, dass du dieses Auto ab diesem Zeitpunkt plötzlich überall entdeckst.

Dieses Auto ist jedoch nicht auf einmal häufiger auf der Welt vorhanden, sondern wird aufgrund der Programmierung deines retikulären Aktivierungssystems verstärkt wahrgenommen.

Damit dein Unterbewusstsein dein Ziel versteht, gibt es ein paar Regeln, die du bei der Zielformulierung beachten solltest.

Dein Ziel sollte immer positiv formuliert sein. Dein Unterbewusstsein versteht nämlich keine Verneinung. Um besser zu verstehen, was ich damit meine, mache jetzt bitte einmal folgenden Test mit mir.

Ready?

Okay, dann denke jetzt bitte “Nicht” an einen rosa Elefanten.

Na?

An was hast du als allererstes gedacht?

Mit 99 % Wahrscheinlichkeit hast du jetzt an einen rosa Elefanten gedacht. Ich hätte also genauso gut sagen können, „denke jetzt mal an einen rosa Elefanten“, das Resultat wäre dasselbe gewesen.

Es ist also nicht möglich, nicht an etwas zu denken und deshalb ist es gefährlich, mit einem negativen Ziel zu arbeiten. Wenn du jetzt beispielsweise das Ziel hättest, „nicht mehr übergewichtig zu sein“, wäre alles, was dein Unterbewusstsein verstehen würde: „übergewichtig sein“! Somit würdest du dein RAS darauf programmieren, dich ständig mit Möglichkeiten zu konfrontieren, die es dir ermöglichen, übergewichtig zu bleiben.

Deshalb solltest du dein Ziel positiv formulieren. Anstatt zu sagen, „ich will nicht mehr übergewichtig sein“, solltest du sagen, „ich will schlank sein“.

Nur „schlank zu sein“ ist als Ziel jedoch immer noch nicht gut genug. Dein Ziel sollte außerdem konkret und messbar sein. Denke nochmals an den Bahnangestellten zurück, der dir keine Fahrkarte verkaufen kann, ohne dass du im sagst, wo es genau hingehen soll.

Einfach nur schlank sein wollen, ist einfach nicht konkret genug. Ein konkretes und messbares Ziel könnte daher zum Beispiel sein: Bis Datum X wiege ich Y kg, oder bis Datum X passe ich wieder in meine Lieblingsjeans.

Somit hast du ein positives Ziel formuliert, welches dein Unterbewusstsein versteht.

2. Werde dir über deine wahren Beweggründe bewusst

Das Wort Motivation bezeichnet die Gesamtheit aller Motive (Beweggründe). Und genau da liegt meines Erachtens auch schon das Problem. Wir sind uns unserer wahren Beweggründe oft einfach gar nicht bewusst. Ein Ziel wie „bis Datum X wiege ich Y kg“ ist ein gut formuliertes Ziel, aber es hat sehr wenig Anziehung, wenn dir nicht bewusst ist, warum du dieses Ziel erreichen willst.

Niemand will einfach nur eine Zahl auf der Waage erreichen.

Was ist es dann was wir wollen? 

Wir wollen Gefühle erleben, die wir mit der Zahl auf der Waage in Verbindung bringen.

Hinter deinem Gewichtsziel verbirgt sich dein eigentliches Ziel.

Um motivierter zu werden hilft es dir deshalb, dich einmal intensiv damit auseinander zu setzen, was du eigentlich erreichen möchtest.

Wenn ich meine Klienten danach frage, was sie eigentlich erreichen wollen antworten sie oft:

Ich möchte gesünder sein, ich möchte beweglicher sein, ich möchte fitter sein, ich möchte selbstbewusster sein, ich möchte stolz auf mich sein, ich möchte freier in der Wahl meiner Kleidung sein, ich möchte mich zeigen und mich dabei frei fühlen, ich möchte weniger über Essen nachdenken.

Und selbst hinter diesen Gründen verbergen sich immer noch weitere Gründe. Wenn ich dann z. B. frage, „was würde es für dich bedeuten, selbstbewusster zu sein?“, dann kommen oft Antworten wie: „ich würde offener auf Menschen zugehen“, „ich würde einen neuen Job suchen“, „ich würde eine Familie gründen“, „ich würde einen neuen Partner suchen“ usw.

Das sind die wahren Gründe, warum du an Gewicht verlieren möchtest.

Mein Tipp, um motivierter zu werden, ist deshalb dir einmal alle Punkte aufzuschreiben, die sich hinter deinem Gewichtsziel verbergen. Frage dich, „was will ich wirklich?“. Forsche ganz tief in dir, um wirklich zu begreifen, warum du abnehmen möchtest.

Immer wenn du in Zukunft mal wieder ein Motivationstief hast, lese dir deine wahren Beweggründe nochmals durch und du wirst sehen, welche Kraft das entfaltet.

3. Visualisiere dein Ziel regelmäßig

Sobald du dein Ziel formuliert und dir bewusst gemacht hast, was die wahren Gründe hinter deinem Gewichtyziel sind, ist es an der Zeit, dein Ziel zu visualisieren.

Wenn es sich dein Gehirn vorstellen und dein Herz daran glauben kann, dann kannst du es auch erreichen.

-Muhammad Ali -

Was bedeutet Visualisierung?

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Visualisierung nichts anderes als, dass du dir dein Ziel lebhaft und mit allen Sinnen vorstellst.

Was bewirkt Visualisierung?

Die Visualisierung verankert dein Ziel fest in deinem Unterbewusstsein. Je öfter du dein Ziel visualisierst, umso mehr verstehen dein Unterbewusstsein und dein RAS, dass es sich um ein besonders wichtiges Ziel handelt.

Je mehr dein Unterbewusstsein das versteht, umso mehr ist es bereit, dir zu helfen, dein Ziel auch zu erreichen.

Zusätzlich bewirkt Visualisierung, dass du dich bewusst immer wieder mit deinem Ziel beschäftigst.

Man sagt, dass Energie immer dahin fließt, worauf wir unseren Fokus richten. Was auch durch das RAS erklärt werden kann. Wenn du jetzt also deinen Fokus regelmäßig auf dein Ziel setzt, dann fließt deine Energie in Richtung dieses Ziels. Das bedeutet gleichzeitig, dass du viel motivierter sein wirst, dieses Ziel auch zu erreichen.

Oft machen wir den Fehler, den Fokus nicht auf das Ziel, sondern auf die Probleme und Hürden zu richten, die uns auf dem Weg begegnen können.

Das hat zur Folge, dass unsere Energie ausschließlich in Richtung dieser Probleme und Hürden läuft.

Was das für unsere Motivation bedeutet, kannst du dir mittlerweile wahrscheinlich sehr gut vorstellen.

Wie visualisiere ich mein Ziel?

Es gibt ein paar Dinge, die du bei der Visualisierung unbedingt beachten solltest, damit du möglichst effektiv deine Chancen verbesserst motiviert bei der Sache zu bleiben und dein Ziel auch zu erreichen

Nimm dir Zeit

Zum einen solltest du dir immer genügend Zeit dafür nehmen dein Ziel zu visualisieren. Einfach mal kurz grob darüber nachzudenken ist nicht zielführend. Du solltest dir mindestens 7-8 Minuten ungestörte Zeit dafür nehmen. Schnell und ein bisschen mag bei anderen Dingen gut funktionieren, aber bei der Arbeit mit deinem Unterbewusstsein funktioniert das leider nicht.

Sei präzise in deiner Vorstellung

So präzise und konkret du schon in der Formulierung deines Ziels gewesen bist, so präzise und konkret solltest du auch in deiner Vorstellung sein. Je genauer deine Vorstellung, desto besser die Visualisierung und desto größer die Chance, dein Ziel auch zu erreichen.

Beziehe alle Sinne mit ein. Stelle dir vor, was du siehst, was du fühlst, was du hörst, was du schmeckst und was du riechst, wenn du dein Ziel erreicht hast.

Wiederholung ist der Schlüssel

Mit ein, zwei Mal ist es hier leider nicht getan. Je öfter du deine Visualisierung wiederholst, desto effektiver ist die Programmierung deines Unterbewusstseins.

Als Coach arbeite ich mit hypnotherapeutischen Übungen, die dazu gemacht sind, mit dem Unterbewusstsein zusammen zu arbeiten.

Gerne kannst du dich hier eintragen und ich schicke dir KOSTENFREI eine Audiomentalübung zu, in der ich dich Schritt für Schritt dazu anleite, dein Ziel zu visualisieren.

Dieses Audio kannst du außerdem immer wieder anhören, wenn du mal wieder dabei bist, die Motivation zu verlieren.

Wenn du spürst, dass du in diesem Prozess Unterstützung benötigst, melde dich jederzeit gerne bei mir, ich biete ein kostenloses Beratungsgespräch an.

Ich arbeite gerade auch an einem Online-Programm, in dem ich dich in 10 konkreten Schritten, ohne Sport und ohne Diät, zu deinem Wunschgewicht begleite. Das Programm ist zu 90 % fertiggestellt. Was mir jetzt noch fehlt, ist euer Feedback. Deshalb verlose ich für kurze Zeit eine begrenzte Anzahl an kostenlosen Plätzen. Hier erfährst du mehr.

Zusätzliche Inspiration und Motivation rund um das Thema findest du auch auf meinem kostenlosen Podcast LIFESTYLE SCHLANK und auch bei Instagram.



Deine Julia 💕

It's your time to shine 🌞

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